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Zwischen Zwei Kontinenten: Mein Weg zum Bosporus-Interkontinental-Schwimmen 2026

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Der Bosporus in Istanbul…

Ein kühles, blaues, funkelndes und majestätisches Gewässer zwischen Asien und Europa. Seit Jahrhunderten ist er zugleich ein Weg der Hoffnung und eine Bühne einzigartiger Tragödien. Ein Symbol des Reichtums, umgeben von prachtvollen Bosporus-Villen, blühenden Judasbäumen, wunderbaren Wäldern und historischen Gassen. Museen, Fischerboote, Restaurants und Cafés – Orte für unvergessliche Gespräche. Emirgan, Üsküdar, Dolmabahçe, Çengelköy… alte Platanen… beeindruckende Moscheen und seltene Gebetshäuser verschiedenster Glaubensrichtungen.

Vom Oströmischen Reich über das Osmanische Reich bis zur Türkei: große Staaten, mächtige Flotten, Zeiten der Besatzung, riesige Tanker und natürlich die geliebten städtischen Fähren. Der Bosporus ist und bleibt ein legendärer Schauplatz der Geschichte.

Und genau hier findet seit 37 Jahren ein weltweit berühmtes Ereignis statt:

Das Bosporus-Interkontinental-Schwimmen.

2026 möchte ich selbst daran teilnehmen.

Ich bin bisher noch nie in einem offiziellen Wettkampfschwimmen gestartet, aber ich habe bereits einige Langstrecken im Wasser zurückgelegt. Dieses Jahr möchte ich an der Qualifikation teilnehmen und mir das Recht verdienen, dieses besondere Rennen zu schwimmen. Dafür brauche ich jedoch zuerst eines: einen guten Plan – und Disziplin.

Ich sage oft:

Eine gute Führungskraft muss ein Ziel klar definieren, den Weg dorthin planen und den Willen zeigen, diesen Plan konsequent umzusetzen.

Die Halbmarathons (21,1 km), die ich über viele Jahre gelaufen bin, waren für mich genau solche Ziele, bei denen ich Geist, Wille und Körper vereinen konnte. Nun wartet eine neue Herausforderung auf mich: 6,5 km durch eines der schönsten, aber auch strömungsstärksten Gewässer der Welt.

Dafür aktiviere ich wieder das Dreieck aus Kopf – Körper – Willenskraft.

Mein Trainingsplan steht, und am vergangenen Sonntag habe ich mit der Umsetzung begonnen.

Ich hoffe, dass ich diese Reise im August erfolgreich abschließen und meine erste Bosporus-Überquerung schwimmend erleben kann.

Auf Einladung des Generalkonsuls von Köln nahm ich an der Feier zum 102. Jahrestag der Republik teil.

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Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 102. Jahrestag der Republik nahm ich auf Einladung unseres Generalkonsuls in Köln, Herrn Hüseyin Kantem Al, an der Feier zum 102. Jahrestag der Republik in der türkischen Botschaft in Köln teil.

Die Feier fand im großen Saal des Maritim Hotels im Zentrum von Köln statt und war dank der Unterstützung großer türkischer Unternehmen aus der Region Köln hervorragend organisiert. Eine so schöne Veranstaltung war unserer Republik würdig.

Das Betin Güneş Turkish Chamber Orchestra & Choirorkestrası begeisterte die Gäste wie schon in den vergangenen Jahren mit seinen Darbietungen. Die Überraschung des Orchesters war in diesem Jahr der Soloauftritt einer Geigerin, die ich auf 12 Jahre schätzte. Diese Geigerin war die einzige Tochter des Generalkonsuls Hüseyin Kantem Al und seiner Frau Muattara Al. Sie erhielt großen Applaus aus dem Saal.

Eine weitere Überraschung des Abends war die Teilnahme berühmter Fußballer wie Tanju Çolak und İbrahım Toraman sowie von Pressevertretern wie İsmail Er und Fatih Doğan aus der Türkei.

Ich habe mich mit İsmail Er, dem geschätzten Reporter von Beşiktaş, den ich aus meiner Zeit bei der Zeitung Hürriyet (2011-2018) kenne, über die alte Zeit unterhalten.

Auf viele weitere schöne Jahre unserer glorreichen Republik!

 

Ein Besuch in den Niederlanden!

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Ich hatte die Gelegenheit, das in Rotterdam ansässige Unternehmen Migro Hal zu besuchen und mich mit dem Inhaber und der Geschäftsleitung zu treffen.

Während meines Besuchs in den Produktionsstätten und im Verwaltungsbüro der Marke Anatolia Nuts, die auf dem niederländischen Nussmarkt eine starke Position hat, führte ich ein sehr wertvolles Gespräch mit Herrn Sait Yılmaz (Inhaber) und Herrn Onur Arlı (CEO) über den E-Commerce und den Nussmarkt.

Migro Hal verfügt über eine beeindruckende Produktionskapazität im Bereich Nüsse und Trockenfrüchte und erreicht mit der Marke Anatolia Nuts sowie mit Private-Label-Produkten mehr als 2.000 Standorte in Europa.

Das starke Interesse und die klare Vision des Unternehmens für den E-Commerce-Bereich, insbesondere in den Märkten Deutschland und Frankreich, haben mich sehr beeindruckt.

Ich war in ANUGA 2025!

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ANUGA 2025 – Eindrücke von einer der bedeutendsten Lebensmittelmessen der Welt

Die ANUGA in der Kölner Messe gehört zu den größten und wichtigsten Lebensmittelmessen der Welt – und das völlig zu Recht.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Ländern strömten in die Hallen:

Trockenwaren, Tiefkühlprodukte, Nüsse, Käse, Fleisch, Getränke, Gewürze, Backwaren, Patisserien – alles, was man sich im Lebensmittelbereich nur vorstellen kann, war hier vertreten.

Ein wahres globales Panorama der Lebensmittelindustrie.

1️⃣ Die starke Präsenz Chinas

China war auf der ANUGA in nahezu allen Bereichen mit einer beeindruckenden Zahl von Ausstellern vertreten.

Das Standpersonal war energiegeladen, positiv, aktiv und offen für den direkten Kontakt – ohne darauf zu warten, dass man zuerst „Hallo“ sagt.

Während meines gesamten Messebesuchs habe ich keinen chinesischen Stand gesehen, an dem jemand einfach untätig herumsaß.

Das zeigt ein bemerkenswertes Maß an Engagement und Professionalität.

2️⃣ Die eher zurückhaltende Präsenz der USA

Im Gegensatz dazu fiel mir kein gemeinsamer US-Pavillon auf.

Natürlich waren amerikanische Unternehmen vertreten, doch einen zentralen, auffälligen Bereich – wie man ihn eigentlich erwarten würde – konnte ich nicht entdecken.

Ehrlich gesagt, hatte ich mit etwas mehr „Show“ aus den USA gerechnet.

3️⃣ Italiens Sinn für Design

Die italienischen Stände waren – wie so oft – ein Musterbeispiel für Ästhetik und Klarheit.

Weiß, schlicht, übersichtlich und ergonomisch – mit dem Fokus klar auf dem Produkt selbst.

Eleganz durch Einfachheit. Großartig umgesetzt.

4️⃣ Die Darstellung der Türkei

Der türkische Pavillon wirkte dagegen eher zurückhaltend.

Ein dunkles Marineblau mit einem unscheinbaren „Türkiye“-Schriftzug – insgesamt ein etwas gedämpfter Eindruck.

Die von der IHK Istanbul organisierten Tee- und Kaffeeangebote waren zwar herzlich, doch das Gesamtbild vermittelte eher den Eindruck einer Gruppe, die „Europa sehen“ möchte, anstatt gezielt Geschäfte zu machen.

Dabei hat die Türkei mit Produkten wie Haselnüssen, Lorbeerblättern, Trauben und Aprikosen eine nahezu monopolartige Produktionsstärke.

Was fehlt, sind hochwertige, veredelte Produkte, mit denen man sich international positionieren könnte.

Ich bin überzeugt, dass Unternehmen wie TOGG und Baykar dem Land ein neues Selbstbewusstsein geben – und dass sich diese positive Energie in Zukunft auch auf internationale Fachmessen übertragen wird.

Ich hoffe, beim nächsten Mal einen stärkeren, selbstbewussteren türkischen Auftritt zu sehen.

5️⃣ Fehlend: Türkischer Wein

Mir ist kein türkischer Weinproduzent aufgefallen.

Dabei könnten türkische Weine allein schon durch ihre historische Tradition großes Interesse wecken.

Mit der richtigen Marketingstrategie könnten sie nicht nur zur Markenbildung Anatoliens beitragen, sondern auch zur wirtschaftlichen Entwicklung der Regionen.

Der Geist des Firmensports in Deutschland: Firmenlauf und das ATİAD-Laufteam

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Der Geist des Firmensports in Deutschland: Firmenlauf und das ATİAD-Laufteam

In Deutschland ist Sport nicht nur ein Hobby, sondern eine kulturelle Tradition. Laufen, Kanufahren, Langstreckenwandern, Schwimmen, Skifahren und Rudern haben einen festen Platz im Alltag. Besonders das Laufen gehört zu den beliebtesten Aktivitäten, die von Millionen Menschen regelmäßig betrieben werden.

Mit über 10.000 Gemeinden und fünf bis sechs Millionen Unternehmen im ganzen Land ist es kaum verwunderlich, dass Firmenläufe (Firmenlauf) eine feste Tradition haben.

Diese Veranstaltungen sind alles andere als kleine Events. Es handelt sich um professionell organisierte Großevents, an denen Tausende von Mitarbeitern hunderter Unternehmen teilnehmen – unterstützt durch namhafte Sponsoren.

ATİAD und die Laufkultur

Die Association of Turkish Entrepreneurs and Industrialists in Europe (ATİAD) wurde 1992 gegründet und versteht sich als politisch unabhängiger, traditionsreicher Verband. Über die Jahre hat ATİAD zahlreiche Veranstaltungen organisiert, darunter im letzten Jahr ein Großevent mit der Teilnahme von Mehmet Şimşek, Minister für Finanzen und Schatz der Türkei, sowie Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen.

Während meiner Mitgliedschaft bei ATİAD hatte ich die Möglichkeit, die Idee des ATİAD-Laufteams zu initiieren. Der Verband übernahm das Projekt, und seit über einem Jahr organisiert das Team regelmäßig Läufe.

Mülheimer Firmenlauf 2025

In diesem Jahr nahm das ATİAD-Laufteam am Mülheimer Firmenlauf teil. Die 5,6 km lange Strecke, die durch die Parks, Gärten und historischen Straßen von Mülheim (in der Nähe von Essen) führte, bot ein einmaliges Erlebnis aus Natur und Geschichte.

Die Veranstaltung stellte einen neuen Rekord auf: 160 Unternehmen und 3.800 Teilnehmer nahmen teil. Hauptsponsor war West Energie, zusätzlich waren Unternehmen wie ALDI, Sparkasse Mülheim und Siemens Energy vertreten.

Für ATİAD bedeutet die Teilnahme an einer solchen Veranstaltung nicht nur Sport, sondern auch Gemeinschaft, Stärkung der Unternehmenskultur und Erhöhung der Sichtbarkeit der türkischen Wirtschaftsgemeinschaft in Deutschland.

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